Einsatzreicher Abend für die Bereitschaft
Gleich zweimal wurde die Abteilung Bereitschaft im DRK-Ortsverein Flehingen e.V. am 21.5.2025 zu Hilfe gerufen. Was zuerst nach einem gemütlichen Feierabend an diesem Mittwoch aussah, änderte sich abrupt, als sich der Melder gegen 19.15 Uhr mit dem Stichwort „Rauch im oder aus Gebäude“ meldete. Kurze Zeit später gab es jedoch Entwarnung. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 3 Helfer mit dem Notfallhilfefahrzeug am Ort des Geschehens, um bei Bedarf fachmännische medizinische Hilfe leisten zu können. 7 weitere Helfer standen bereits zur weiteren sanitätsdienstlichen Absicherung der Einsatzkräfte im Gebäude des Ortsvereins in Bereitschaft.
Kaum war das Material aufgeräumt und die Helfer auf dem Heimweg, meldete sich der Melder gegen 20.45 Uhr erneut. Diesmal mit dem Stichwort „Zimmerbrand“. Erneut machte sich das Notfallhilfefahrzeug samt Besatzung auf dem Weg zum Einsatzort, weitere 7 Helfer standen erneut im Ortsverein in Bereitschaft. Diesmal stellte sich jedoch heraus, dass aus einer Dachgeschosswohnung in der Ahornstraße bereits weithin sichtbar die Flammen schlugen. Der „Zimmerbrand“ wurde daraufhin durch die Feuerwehr hochgestuft, was zur Folge hatte, dass weitere Feuerwehreinsatzkräfte nachgefordert werden mussten und die Zahl der Einsatzkräfte sich entsprechend erhöhte.
Für die Einsatzabteilung Bereitschaft bedeutete dies, dass der vereinseigene Krankentransportwagen und der Mannschaftstransportwagen von uns besetzt wurde und an die Einsatzstelle nachrückte. Vor Ort wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet.
Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich gleich zu Anfang aus dem Gebäude retten, zwei der acht Bewohner des Mehrfamilienhaueses wurden zur Kontrolle vorsorglich in eine Klinik gebracht. Allerdings galt es nun, die letztendlich über 100 Feuerwehrleute aus der ganzen Umgebung mit Getränken zu versorgen und sanitätsdienstlich so lange abzusichern, bis das Feuer unter Kontrolle war.
Gegen 02:30 Uhr war der Einsatz schließlich beendet und auch die letzten DRK Einsatzkräfte konnten abrücken.
Vielen Dank an den Rettungsdienst und die Feuerwehr für die professionelle Zusammenarbeit.



