DRK-Ortsverein Flehingen e.V. unterstützt Rettungsdienst bei außergewöhnlicher Einsatzlage
Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen haben die unteren Katastrophenschutzbehörden des Stadt- und Landkreises Karlsruhe eine Außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) ausgerufen.
Bereits am Samstag zeigte sich die enorme Belastung des Rettungsdienstes deutlich: Innerhalb von 24 Stunden gingen bei der Integrierten Leitstelle insgesamt 2.575 Notrufe ein – nahezu doppelt so viele wie an einem durchschnittlichen Tag. Gleichzeitig wurden 618 Rettungsdiensteinsätze disponiert. Zum Vergleich: An einem normalen Tag fallen durchschnittlich rund 340 Rettungsdiensteinsätze innerhalb von 24 Stunden an.
Um den Regelrettungsdienst zu entlasten, waren zahlreiche ehrenamtliche Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst und ProMedic im Einsatz. Auch der DRK-Ortsverein Flehingen e.V. unterstützte die außergewöhnliche Einsatzlage mit seinem Krankentransportwagen. Drei ehrenamtliche Einsatzkräfte übernahmen dabei Krankentransporte in die Rechbergklinik Bretten und leisteten so einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Rettungsmittel.
Ein solcher Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz ist. Unsere Helferinnen und Helfer stehen auch in außergewöhnlichen Lagen bereit, um die rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter den hohen Temperaturen mit großem Engagement und hoher Professionalität für die Sicherheit der Menschen im Einsatz waren. Ebenso bedanken wir uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch umsichtiges Verhalten dazu beigetragen haben, die Rettungsdienste in dieser außergewöhnlichen Situation zu entlasten.Ihr DRK-Ortsverein Flehingen e.V.